> Faltenbehandlung mit Füllsubstanzen

Faltenbehandlung mit Botox / Botulinumtoxin A

Die Faltenbehandlung mit Botulinumtoxin A / Botox ist eine moderne und besonders effektive Methode, um Falten zu entfernen. Botulinumtoxin A / Botox eignet sich gut für die Behandlung von mimisch bedingter Faltenbildung, vor allem um die Augen und an der Stirn.
Einzelne Muskeln werden gezielt gelähmt. Dadurch entspannen sich die Muskeln und die darüber liegende Haut und die Falten werden geglättet. Zusätzlich wird durch die gewollte Lähmung der Muskulatur einer weiteren Vertiefung der Falten vorgebeugt. Die Wirkung beginnt ungefähr eine Woche nach der Injektionsbehandlung und endet nach ca. 3-6 Monaten. Es kommt nicht zu einer dauerhaften Lähmung der Muskulatur.

Die Behandlung mit Botox / Botulinumtoxin A

Zunächst wird eine Fotodokumentation des Ausgangsbefundes mit entspannten und aktivierten Gesichtsmuskeln am stehenden Patienten durchgeführt. Anschließend wird an den zuvor festgelegten Punkten Botulinumtoxin A mit einer kleinen Spritze injiziert. Die Behandlung dauert nur wenige Minuten. Eine Narkose ist hierfür nicht notwendig.

Direkt nach dem Spritzen erhalten Sie eine Kühlkompresse zur Minimierung von Schwellung und eventuellen Blutergüssen. Sie sollten sich nach der Applikation für ca. 4 h nicht hinlegen oder große körperliche Anstrengungen unternehmen. Damit verhindern Sie eine ungewollte Verbreitung des eingespritzten Mittels. Am Applikationstag sollten Sie auf Sport und andere Dinge verzichten, die eine verstärkte Durchblutung der Haut hervorrufen. Ebenso sollte bis 24h nach Faltenbehandlung eine Massage der behandelten Muskelbereiche vermieden werden.

Warten Sie bitte 12h nach der Botox-Behandlung bevor Sie Make-up auftragen.

Nebenwirkungen der Behandlung mit Botox / Botulinumtoxin A

In Einzelfällen können Nebenwirkungen wie beispielsweise Hämatome, Schwellungen, Unwohlsein, Spannungskopfschmerzen, Hängen eines oder beider Augenlider, kurzfristige Sehstörungen oder trockene Augen auftreten. Für etwa zehn Sekunden ist ein Brennen an der Einstichstelle zu spüren. Theoretisch ist eine allergische Reaktion auf das Botox möglich, praktisch tritt sie aber sehr selten auf. Das sind die am häufigsten auftretenden Nebenwirkungen. Bezüglich weiterer möglicher Nebenwirkungen ist das individuelle Beratungs- und Aufklärungsgespräch entscheidend.

Aus Sicherheitsgründen sollten während Schwangerschaft und Stillzeit keine Botox-Behandlungen erfolgen.

Eine langfristige Schädigung des Körpers ist nicht zu erwarten. Botox ist zwar ein Nervengift, wird jedoch in der Anwendung so gering dosiert, dass es keinen dauerhaften Schaden auslösen kann. Hierbei gelten strenge Richtlinien, die festlegen, wie viel Botox pro Sitzung und Körperregion maximal injiziert werden darf. Zudem hat Botox nur eine begrenzte Wirkdauer und mögliche Nebenwirkungen können maximal so lange andauern, wie die Wirkung anhält.

Botox als Heilmittel / Botox gegen Migräne

Zusätzlich wird Botox auch in der Migräne-Therapie erfolgreich eingesetzt. Es ist auch nach kosmetischen Behandlungen von einigen Patienten von einer Besserung der Migräne berichtet worden.

Prinzipiell kann die Botox-Behandlung immer wieder aufgefrischt werden.

 

> Faltenbehandlung mit Botulinumtoxin A

Faltenbehandlung mit Füllsubstanzen

Hyaluronsäure und Calciumhydroxylapertit und Eigenfett
Substanzen zum Falten unterspritzen


Mehrere unterschiedliche „Filler“-Substanzen sind heutzutage erhältlich, um einzelne stärker ausgeprägte Mimikfalten, wie z.B. die Zornesfalte oder die Nasolabialfalte zu beseitigen. Hierbei wird u.a. Hyaluronsäure, eine körpereigene chemisch hergestellte Substanz unterschiedlicher Vernetzung, unter die Falte gespritzt und diese somit aufgefüllt. Auch tiefe Narben können mit Hyaluronsäure korrigiert werden oder einzelne Gesichtspartien, wie beispielsweise die Lippen, augmentiert werden. Eine Faltenunterspritzung mit Hyaluronsäure bietet in der Regel ein über Monate stabiles Ergebnis, bevor sie vom Körper allmählich abgebaut wird. Zusätzlich kann ein Volumenaufbau im Gesicht auch mit Calcium-hydroxylapertit erfolgen, eine Fillersubstanz, die auf die gleiche Weise wie Hyaluronsäure injiziert wird. Alternativ hierzu kann man auch die betreffenden Falten-Regionen mit Eigenfett (Refilling / Lipofilling) unterspritzen. Hierzu wird Eigenfett aus einer anderen Körperregion, z.B. vom Bauch, entnommen, entsprechend aufbereitet und in die gewünschte Region injiziert.

Tiefere Falten können unter Umständen nicht immer vollständig mit Botulinumtoxin entfernt werden, in diesem Fall kann eine Behandlung mit Fillersubstanzen mit Hyaluronsäure, Calciumhydroxylapertit oder Eigenfett durchgeführt werden.

Die Behandlung
Was passiert beim Falten unterspritzen?

Die Behandlung mit Fillersubstanzen dauert, je nach gewünschtem Ausmaß, ca. 30 Minuten und kann, wenn gewünscht, jederzeit wiederholt werden. Die Fillersubstanz wird mit einer kleinen Nadel unter die Falten gespritzt und diese somit "aufgefüllt". Diese Behandlungsform wird ohne Narkose durchgeführt.
Die Behandlung mit Eigenfett wird in einer örtlichen Betäubung, ggf. mit einer zusätzlichen Sedierung, durchgeführt. Hierbei wird zunächst an einer zuvor bestimmten Stelle etwas Fett abgesaugt, aufbereitet und mit einer Spritze zur Volumenauffüllung in das geeignete Areal eingespritzt.

Nach einer Faltenunterspritzung mit Hyaluronsäure können kleine Blutergüsse und leichte Rötungen auftreten, die aber nach einigen Stunden abklingen. Auch hier erhalten Sie im Anschluss an die Behandlung eine Kühlkompresse zur Minimierung dieser Nebenwirkungen. Am Applikationstag sollten Sie auf Sport und andere Dinge verzichten, die eine verstärkte Durchblutung der Haut hervorrufen. Ebenso sollte bis 24h nach der Injektionsbehandlung eine Massage der behandelten Muskelbereiche vermieden werden.

Warten Sie bitte 12h nach Behandlung bevor Sie Make-Up auftragen.


Nach einer –Faltenunterspritzung mit Eigenfett sollte ebenfalls gekühlt werden. Eine weitere, spezielle Nachsorge ist nicht erforderlich. Sollte eine weitere Injektionsbehandlung gewünscht oder notwendig sein, so kann diese nach etwa 1-2 Monaten durchgeführt werden.

Nebenwirkungen der Faltenunterspritzung

In Einzelfällen kann es zu Hämatomen oder Schwellungen kommen. Das sind die am häufigsten auftretenden Nebenwirkungen. Bezüglich weiterer möglicher Nebenwirkungen ist das individuelle Beratungs- und Aufklärungsgespräch entscheidend.

Beim Einspritzen können leichte Schmerzen auftreten, auf Wunsch kann deshalb eine lokal betäubende Salbe aufgetragen werden oder das zu behandelnde Areal mittels Lokalanästhesie betäubt werden.Wirkungsdauer der Faltenunterspritzung

Je nach Aufbereitung und Zusammensetzung des Füllmaterials hält der Effekt ungefähr ein Jahr an.

 

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